Ursprünglich 1978 veröffentlicht und 2021 neu aufgelegt, ist dies die vierte Einspielung des „Cello Concerto“ von Antonín Dvořák durch den großen russischen Cellisten Mstislav Rostropovich. Sie ist sanfter als die vorherigen Varianten interpretiert und die Zusammenarbeit mit dem italienischen Dirigenten Carlo Maria Giulini ist eine ihrer Stärken: Giulini widmet Dvořáks prächtiger Orchestrierung enorme Aufmerksamkeit, während Rostropowitschs Cello immer im Mittelpunkt bleibt. Die Paarung mit dem „Cello Concerto“ von Camille Saint-Saëns ergibt dabei durchaus Sinn, ist doch auch diese Aufführung mit viel Charme und anmutigem Orchesterspiel in Szene gesetzt.