Auf „Codex“ arrangiert der amerikanische Pianist Bruce Brubaker einen Dialog zwischen Terry Rileys „Keyboard Study No. 2“ aus dem Jahr 1965 und dem „Codex Faenza“, einem Manuskript aus dem 15. Jahrhundert, das offenbar für Orgel oder Cembalo bestimmt ist. Brubaker stellt beide Kompositionen gegenüber und entdeckt dabei verblüffende Parallelen sowie komplementäre Momente der Zeitlosigkeit.