Der Berliner Komponist und Produzent Kerim König sprengt das Korsett klassischer Musik und entdeckt darunter einen Klangkörper von emotionaler Dringlichkeit, die unmittelbar und echt, in sich geschlossen und doch offen gegenüber Unbekanntem ist. Von der cineastischen Emotionalität in „Reflections“ über das ominöse Stimmwirrwarr bei „Just One Second“ bis zu seiner elektronisch-tonalen Ausdehnung in „Denword“ erweitert das zweite Album des innovativen Arrangeurs in jedem Fall den musikalischen Horizont.