In den frühen Jahren von Schostakowitschs Schaffen stand Kammermusik noch im Schatten seiner Sinfonien. Mit dem „Klavierquintett g-Moll“ gelang ihm 1940 aber ein nachhaltiger Akzent. Das klar strukturierte fünfteilige Werk fand schnell Anerkennung und zählt zu seinen Meisterwerken. Erweitert um zwei Gäste nähert sich das Trio Wanderer dem anspruchsvollen Stück mit einer unbeschwert perlenden Interpretation. Ergänzt wird die Einspielung mit den „Sieben Romanzen nach Gedichten von Alexander Blok“ von 1967, denen die Mezzosopranistin Ekaterina Semenchuk einen kraftvoll-opulenten Ausdruck verleiht.