Auf „Bach Transcriptions“ stellt der japanische Pianist Mao Fujita zwei kontrastierende Teile gegenüber: Er beginnt mit drei sanften Stücken, arrangiert von Alexander Siloti. Fujita artikuliert Johann Sebastian Bachs Themen mit atemberaubender technischer und dynamischer Kontrolle, während die Begleitungen mühelos darunter hindurchfließen. Im zweiten Teil spielt Fujita drei Sätze aus der „Partita Nr. 3 E‑Dur für Violine solo“, die Sergei Rachmaninow mit etwas mehr kreativer Freiheit arrangiert hat. Jeder Satz ist ein Fenster zu Fujitas lyrischer Seite – am reizvollsten ist die schelmische „Gavotte“, während die abschließende „Gigue“ einen Sinn für Drama mit einer ähnlich ungetrübten Verspieltheit verbindet.