Eine Erkundung des europäischen Humanismus. Dazu lädt die monegassische Pianistin Shani Diluka mit „Renaissance“ ein. Auf ihrem Flügel treffen sich William Byrd, John Eccles und Henry Purcell mit Girolamo Frescobaldi, Claudio Monteverdi und Domenico Scarlatti. Viele der auf den ersten Blick sehr unterschiedlichen Stücke sind in neuen Bearbeitungen zu hören. Diluka gelingt es mit ihrem Spiel aber, musikalische Entwicklungen und Querverbindungen zwischen der britischen und der italienischen Renaissance aufzuzeigen. So wirft sie nicht nur ein Schlaglicht auf den Ursprung der europäischen Klassik. Sie begeistert auch mit einem so gefühlvollen wie zeitlosen Spiel, das eine bemerkenswerte Intimität besitzt.