Wer sollte die Werke des russischen Pianisten und Komponisten besser zu leiten wissen als ein Dirigent und Pianist in Personalunion? Einer wie Vladimir Ashkenazy also, der sich auf diesem Album zwei späten Werken Sergej Rachmaninows mit Liebe und Können annimmt: der „Symphonischen Tänze“ und der dritten Symphonie, die er beide mit seinem Philharmonia Orchestra kraftvoll live einspielt hat. Die Aufnahme belegt den untrüglichen Sinn des Russen für die Melodien, die seinem Landsmann in der verführerischen Spätromantik aus der Feder flossen.