Raumgreifend ist das Klavier und selbstvergessen die Gitarre. In Kombination ergeben die beiden Instrumente ein ungewöhnliches Duo, das Pianist Aleksander Dębicz und Gitarrist Łukasz Kuropaczewski kongenial in Einklang bringen. Auf 94 Saiten decken sie virtuos eine enorme stilistische Bandbreite ab und kreieren ein facettenreiches Album, das Widersprüche gekonnt in Szene setzt: Bach trifft auf Rodrigo und Scarlatti auf Flamenco, während Dębicz atmosphärische Neoklassik verströmt, die neben Ravels schimmernder Musik impressionistische Obertöne aufnimmt.