Remo Anzovino

Remo Anzovino

Bekannte Werke

Biografie

Das Erzählen von Geschichten durch Musik ist das Herzstück von Remo Anzovinos Kunst. Die eindringlichen Werke des italienischen Komponisten und Pianisten, die in Form von meditativen Miniaturen für Klaviersolo oder Keyboard mit anderen Instrumenten verfasst sind, drücken in der Regel sanfte Nostalgie und eine intensive Sehnsucht nach innerem Frieden aus. Anzovino, Jahrgang 1976, arbeitete als Strafverteidiger, bevor er Anfang der 2000er-Jahre seine musikalische Karriere mit einigen Stummfilmvertonungen startete. Seitdem hat er sich mit seinen Soundtracks zu Dokumentarfilmen, die die enge Beziehung zwischen Kunst oder Sport und Gesellschaft erforschen, viel Anerkennung und eine treue Fangemeinde erarbeitet. Dazu gehören „Van Gogh: Of Wheat Fields and Clouded Skies“ (2018) und „Frida – Viva la Vida“ ab 2019. Anzovino wurde auch für seine Studioalben gelobt, darunter „Tabù“, „Igloo“ für Klavier und Orchester und „Nocturne“. Zu seinen Konzertwerken gehören „9 ottobre 1963“, das zum Gedenken an die Tausende Opfer der Vajont-Staudamm-Katastrophe geschrieben wurde, und „L’alba dei tram (Dedicato a Pasolini)“, ein pulsierendes Multimedia-Projekt für Theater, Film und Schallplatte.