Die russische Musik wird geliebt für die farbenreiche Palette ihrer melancholischen Melodien. Hier hat Dirigent und Violinist Yuri Zhislin einen bunten Strauß kammermusikalischer Werke ausgewählt und für Streichorchester neu arrangiert – darunter Arenskys folkloristisch inspiriertes „Streichquartett Nr. 2“ und den mit einer der hinreißendsten Melodien betörenden dritten Satz von Borodins „Streichquartett Nr. 2“. Die farbenreiche Instrumentierung verhilft Tschaikowskys selten gehörtem „Streichquartett Nr. 1“ ebenso zu neuer Blüte wie Rachmaninoffs „Vocalise“ und Glasunows „Saxofonkonzert“.