Mit „Transcriptions Lyriques“ wagt die französisch-moldawische Pianistin Alissa Zoubritski ein ungewöhnliches Experiment: Sie verwandelt vierzehn bekannte Liedkompositionen für Klavier und Stimme in reine Instrumentalkompositionen. Stücke von u.a. Schubert, Schumann oder Liszt werden vom Sinngehalt der Worte befreit und entfalten so eine ganz neue reizvolle Art der Kommunikation mit dem Hörer. Getragen durch Zoubritskis beeindruckende Sensibilität und ihr virtuos-zartes Spiel, fügt sie den Kompositionen eine weitere Ebene hinzu, auf der sich Bekanntes zu etwas überraschend Neuem umformt.